| Infothek
Tattoo |
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Hygienische
Bedingungen in unserem Studio
Wir achten sehr auf Sauberkeit und eine sterile
Arbeitsumgebung.
Wir arbeiten ausschließlich mit frisch sterilisierten
Werkzeugen und Materialien unter Beachtung aller
hygienischen und gesetzlichen Aspekte.
Die regelmäßig vom Gesundheitsamt durchgeführte Überprüfung
aller Tätowierstudios gewährleistet eine hohe
Sicherheit, jedoch sollte man sich selbst von den
hygienischen Bedingungen des jeweiligen Studios überzeugen.
In unserem Studio werden nur einwandfreie, hautverträgliche
mineralische Farben verwendet, die über ein
entsprechendes Zertifikat verfügen. |
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Voraussetzungen für eine Tätowierung
An Minderjährigen und an Personen mit Diabetes, Infektionskrankheiten, Bluter-
und Bluterneigungskrankheit führen wir keine Tätowierung
durch.
Dies gilt auch für Personen die momentan eine
Thrombosebehandlung erhalten oder unter Alkohol- oder
Drogeneinfluß stehen.
In den Stunden vor einem Termin sollten nur wirklich
dringend benötigte Medikamente eingenommen werden.
Dies gilt insbesonders für
Schmerztabletten, die, aufgrund der blutverdünnenden
Eigenschaften, Komplikationen hervorrufen könnten. |
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Vorgehensweise beim Tätowieren
Wir
benutzen ausschließlich elektrische Geräte zum Tätowieren.
Mit einer Frequenz von 50 bis 3000 Schwingungen in der
Minute wird die Farbe dabei bis in die zweite Hautschicht,
die Dermis, eingebracht. Konturen werden mit einer
einzelnen Nadel geschaffen. Ein Nadelblock von fünf bis
sieben Nadeln füllt die farbigen Flächen. Die Tiefe der
Einstiche wird exakt der Hautdichte angepaßt und
eingestellt.
Wir verwenden nur zertifizierte Farben nach EU-Norm, die
also frei von schädlichen Inhaltsstoffen wie
Azofarbstoffen oder Schwermetallen, und somit auch für
Allergiker geeignet sind. |
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Nachbehandlung und Heilprozess
Ein
frisch gestochenes Tattoo ist am ehesten mit einer
Brandverletzung zu vergleichen, deshalb ist die
Nachbehandlung, bzw. Wundpflege äußerst sorgfältig und
gewissenhaft durchzuführen.
Die leichte Verletzung des tätowierten Bereiches lässt
Wundsekret entstehen, welcher die Wunde reinigt, und die
Heilung auf natürliche Weise stimuliert, wobei ein
feuchtes Wundmilieu die Wundheilung unterstützt.
Eine anfängliche leichte Entzündung ist KEINE Infektion,
sondern eine natürliche Reaktion der Haut, die den
Heilungsprozeß einleitet.
Die Plastikfolie sollte erst nach frühestens zwölf
Stunden entfernt werden.
Die Tätowierung wird dann gründlich mit einer
antibiotischen Seife gewaschen, mit einem sauberen
Handtuch trocken getupft und anschließend mit einer Heil-
und Wundsalbe dünn eingecremt. Nehmen Sie zum Einreiben
keine Cremes wie Vaseline, etc... (diese können
Verformungen oder die Verblassung Ihres Tattoos
verursachen) sondern ausschliesslich Bepanthen. In den nächsten
10-14 Tagen sollte man diese Prozedur täglich drei Mal
wiederholen. Ein Verband beziehungsweise Pflaster wird
nicht auf die Stelle gebracht.
Der Schorf, der sich nach ein bis zwei Tagen bildet, darf
nicht abgekratzt und auch nicht abgezogen werden.
Stattdessen wird die Salbe vorsichtiger aufgetragen. Der
Schorf fällt nach ca 10-14 Tagen von selbst ab und das
eigentliche Tattoo kommt zum Vorschein.
Sonnenbaden, Schwimmen, einen Besuch im Solarium und in
der Sauna sollte man in den nächsten 3-4 Wochen vermeiden
(auch nach der Heilung sollte das Tattoo im Solarium
abgedeckt sein).
Beim Baden oder Duschen darf die Tätowierung nicht allzu
lange unter Wasser sein, da die Haut aufweicht un die
Farbe herausgeschwemmt wird.Es bleiben unsaubere
Farbpigmente, im schlimmsten Fall Narben.
Bei sachgemäßer Nachbehandlung wird die Tätowierung
nach etwa 7-14 Tagen verheilt sein. |
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Allergische Reaktionen
Henna Tätowierungen
mit p-Phenylendiam Inhaltsstoffen als potentes Allergen:
Ein Hautkontakt mit zweiprozentigem PPD über 48 Stunden
kann ausreichen, um eine Allergie zu erzeugen oder auszulösen.
Als Folge einer solchen Henna-
oder Tuschtätowierung kann daher eine Allergie gegen PPD
entstehen. Da es eine gewisse Zeit braucht, bis sich die
entsprechende allergische Reaktion an der Haut zeigt, können
mehrere Wochen vergehen.
Die Entstehung von Ekzemen im unmittelbaren Bereich des
Henna- oder Tuschetattoos wurde schon beobachtet. Heftige
Kontaktekzeme können sogar zu Blasen- und Narbenbildung führen.
Dann entsteht genau das, was vermieden werden sollte: eine
permanente Zeichnung der Haut, nun allerdings nicht durch
das Pigment, sondern durch Narben.
In unserem Studio werden keine Henna oder Bio Tattoos
durchgeführt.
Die von
uns verwendeten Farben entsprechen der EU-Norm und sind
besonders zertifiziert.
Frei von schädlichen Inhaltsstoffen wie Azofarbstoffen
oder Schwermetallen sind diese Farben auch für Allergiker
geeignet. |
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Entfernen von Tattoos
Das
Entfernen eines Tattoos ist kompliziert, eine möglicherweise
dauerhafte Verfärbungen oder Vernarbung der Haut kann
nicht ausgeschlossen werden.
Dank neuer Behandlungsmethoden mit Rubin- oder
Nd:YAG-Laserbestrahlung lassen sich Tätowierungen zuverlässiger
und weniger schmerzvoll entfernen. Generell gibt es jedoch
keine sichere Garantien hierfür.
Eine gute Informationsquelle rund um das Thema bietet die
Laserklinik in Karlsruhe oder Novo CosMed in Bonn. |
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